Dieses Blog ist geschlossen, denn ich bin umgezogen. Ich habe nun eine Website, auf der Ihr mir folgen könnt:
Dear world!
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Heute zeige ich Euch den schmutzigen Teil meines Kleingewerbes. Es ist nicht alles immer nur Blümchen fotografieren und Müsterchen basteln. Nein, ab und zu stecke ich bis zu den Ellenbogen im Sumpf. Ein bis zweimal im Jahr zieh ich den Blaumann an und werde zur Mechanikerin. Dann wird der Maschinenpark gereinigt und gewartet. Das Herzstück meines ganzen Prozesses, mein Baby, ist der Sublimationsdrucker. Er braucht besonders intensive Pflege und Aufmerksamkeit. Und zwar immer dann, wenn’s gerade gar nicht in den Zeitplan passt.
Today I’ll introduce you to the dirty part of my small business. You know, it’s not all about taking pretty floral pictures and creating nice designs. Sometimes I’m in mud up to my ellbows. Once or twice a year I put on the boiler suit and turn into a mechanic. Time for cleaning and technical service. The core of my whole working process, my baby, is my sublimation printer. It needs extra care and attendance. Namely whenever it doesn’t match my time schedule.
Gestern, beim Probedrucken der neuesten Gürteldesigns machte es plötzlich „Plopp!“ und an einer Kupplungsstelle löste sich ein tintengefülltes Abflaufschläuchlein. Die Wand, das Bildschirmgehäuse vom Computer, die Druckerrückseite, die Ablage darüber: alles voller schwarzer Tinte. Ganz klares Zeichen: jetzt ist irgendwas nicht mehr gut. In den vergangenen Wochen hatte ich Sommerpause und deshalb sehr wenig gedruckt. Dadurch trockneten die Tintenreste im Schlauch ein, was unweigerlich zu Verstopfungen führt. Beim ersten Drucken konnte dann die Resttinte, die von der Pumpe fleissig in den Schlauch gedrückt wird, nicht abfliessen: Druck baute sich auf, die Tinte suchte einen anderen Ausgang, der Schlauch gab an irgendeiner Schwachstelle nach: voilá, Riesensauerei und ein paar Stunden extra Arbeit.
Yesterday, when doing some test prints of my latest hip belt designs, all the sudden it made „Pop!“ and a ink filled outlet tube loosened at its connection. The wall, the display case surface, the back of the printer, the shelf above: all covered with black ink. Unmistakable hint: something not quite ok. Because of my personal summer break I hadn’t have been printing much in the past weeks. So ink leavings had dried in the tube, which inevitably leeds to plugging. After the first printing cycle the offcut ink got constantly pumped into the tube, but couldn’t drain. So pressure goes p, the ink looks for some way out and the weekest spot backs down: here you go, big mess and a few hours of extra work.
Jetzt nicht hektisch werden, sondern systematisch vorgehen! Erst überprüfen, ob die Kupplungsstelle verstopft ist. Kupplung rausoperieren und mit den glitschigen, tintenverschmierten Fingern zum nächsten Waschbecken transportieren. Ablauf zumachen! Wenn die weg ist, ist sie weg und die gibt’s nicht im Baumarkt, sondern nur über Beziehungen. Kupplung mit Wasser durchspülen; dazu nehme ich eine Spritze (ganz wichtiges Werkzeug, liegt immer an meinem Drucker). Die Kupplung war aber nicht das Problem. Aber ich hatte ja gleich den Schlauch im Verdacht gehabt. Beim Durchspülen des Schlauches mit Wasser und mit Hilfe der Spritze sammelten sich im Waschbecken sehr viele dunkle Stückchen: auskristallisierte Tinte.
Now keep calm and carry on systematically. First checked if the connection is plugged. Removed it with slippery fingers full of ink and braught it over to the next sink. Close the outlet! If it’s gone, it’s gone and you cant’s get it at any hardware store, you need to know somebody that knows somebody. Rinsed it with water using my most important tool: the shot (it’s always nearby the printer). Well, the connection wasn’t the problem. It must have been the tube. So I rinsed that one using the shot again and a lot of dark tiny bits were washed out: cristiallized ink.
Nun war ich so schön in Schwung, da nahm ich mir gleich noch die Druckköpfe und die Dumper vor. Das Druckbild hatte mir sowieso nicht gefallen, zu streifig. Dazu wird die Laufschiene abgeschraubt, damit man das Gehäuse anheben und die Druckköpfe mit Reinigungsflüssigkeit von unten säubern kann. Dann werden die Dumper vorsichtig aus der Halterung gezogen. Aber wirklich vorsichtig! Die Membran darf nicht verletzt werden, sonst läuft sofort die ganze Tinte aus und der Dumper ist kaputt. Jetzt brauche ich wieder meine Spritze. Damit drücke ich Reinigungs-flüssigkeit von oben durch die Druckköpfe und durchspüle so die einzelnen Düsen.
Sieht alles gut aus. Schläuche mit der Kupplung wieder verbinden, Schiene wieder anschrauben. Dumper einsetzen, Waschbecken putzen, Hände schrubben (ist aber hoffnungslos) und ein Testbild drucken. Oooch nö: er druckt immer noch streifig! Der Cyan Druckkopf hat vier verstopfte Düsen. Vielleicht hilft es ja, wenn ich nochmals Reinigungslösung durchlasse und alles über Nacht einweichen....
Now that I had found the drive I started checking print heads and dumpers. I had disliked the print image anyway, it was much too streaky. So I removed the guide rail for lifting the case and cleaning the print heads from underneath. Then I pulled the dumpers carefully. Carefully! If the membrane gets hurt, the ink drains and the dumper’s kaputt. Again there’s the shot, my favourite tool. I use it to squeeze cleaning solution through from above through the print heads to rinse them. Looks good. So I reconnect the tube with the connection, fix the guide rail, put back the dumpers, clean the sink, scrub my hands (which turns to be hopeless) and print a test image. Ohhh no: it’s still streaky! The cyan print head has four plugged nozzles. Maybe, if I let drain a bit more cleaning solution and let soak over night…
Nachtrag: hat nix gebracht. Ich steck schon wieder bis zu den Ellbogen im Sumpf.
Appendix: Didn't work. Again I'm in mud up to my ellbows.



Dort trifft man auf Andreas und Cilly, die Inhaber dieser völlig autarken Taverne. Sie unterhalten und füllen einen mit ihren wunderbaren Geschichten und ihrem wunderbaren Essen. Möglicherweise kommt ja die Sprache auf die wilden Tiere der Gegend, was dann unvermeidlich zu drei Flaschen gefüllt mit Ethanol und Mr. Andreas Bestiarium führt. In einer Flasche ist ein sehr grosses Heupferd, in einer Flasche ist eine Viper und in einer sind mehrere Dutzend Skorpione. Jeden Abend vor dem Schlafen nimmt Andreas eine Grillzange und durchsucht das obere Stockwerk nach Skorpionen, damit diese nicht in der Nacht ins untere Stockwerk und ins Bett kommen. Er fängt sie mit der Zange, tötet sie mit Ethanol und sammelt sie später in Flaschen.




I habe erst mal alle Farben einzeln ausprobiert. Grün fehlt allerdings noch. Auf der linken Bildseite seht ihr die original Spitze. Recht fad. Ich musste sie einfach von ihrem langweiligen Leben in beige befreien. Sie sieht doch gleich viel strahlender aus nach meiner Farbtherapie!
Aber ich kann einfach nicht lange nur mit einer Farbe arbeiten, unmöglich! Ich habe konsequenterweise angefangen mit Farbverläufen zu experimentieren. Am besten funktioniert das, indem man die Farben nass-in-nass aufträgt. Apropos tragen: Flüssiglatex enthält Ammoniak. Ich empfehle auf jeden Fall, eine Atemmaske zu tragen!



"Queen of fucking everything"
Für meine Halsbänder standen mir bisher immer netterweise Freundinnen zur Verfügung und haben ihre schönen Hälse (und das Gesicht und einen Teil vom Decolleté) hingehalten. Kein Problem: für jeden Choker habe ich den passenden Typ Frau gefunden.
Aber dieses Mal ist es echt knifflig. Ich finde einfach keine "Queen of fucking everything".
Ich stelle mir eine vor, die genau so quietschbunt ist wie der Choker. Am besten also knallige Haare und tätowiert bis zum Hals. Am besten ein Suicide Girl!
Das Shooting würde etwa 1 Stunde dauern, ich käme mit Kamera und Accessoire etc. vor Ort (sofern dieser Ort innerhalb der Schweiz ist) und als Bezahlung gibt's ein Produkt nach Wahl aus meinem Shop und obendrein diesen Choker natürlich.
www.etsy.com/shop/zafran
http://zafran.dawanda.com/
http://www.guzuu.com/zafran














Einen richtig guten Namen für die eigene Marke finden: schwierig, schwierig, schwierig.
Finding a really good name for your brand: phew, that´s a puzzle.
Ich habe mir „zafrán“ ausgesucht, weil der Markenname etwas Florales beinhalten sollte. Schliesslich habe ich mit Blumen zum Aufbügeln angefangen und meine Designs sind bis heute recht blumig. Aussderdem - Safran ist exklusiv und teuer. „Passt!“, habe ich mir gedacht. Die Schriftweise ist von dem arabischen wort „za'farān „ abgeleitet. Der Zusatz „Schnickschnack de Luxe“ kam erst später dazu.
I chose „zafrán“ (saffron) then, because my brand should have something floral about it. After all I started with flowers to iron-on and my designs are still pretty bloomy. Besides – saffron is exclusive and expensive. „Perfect!“ I thought. The syntax is taken from the arab word „za'farān“. The add-on „Schnickschnack de Luxe“ followed later.
Nun war die Namensfindung ja schon schwierig genug, aber ein gutes Logo zu kreieren fand ich fast unmöglich. Ich habe es auch nicht wirklich geschafft. Die vergangenen Jahre arbeitete ich also mit einem Logo, das mir überhaupt nicht gefallen hat. Anderen im übrigen auch nicht,:„Sieht irgendwie so öko aus.“, habe ich mehr als einmal gehört. Und ich konnte nicht mal wiedersprechen! Autsch.
So, finding a name was difficult enough. But creating a fine logo was almost impossible. I failed, though. That's why I've been working witha logo I didn't really like for the past years. Others didn't either: „Looks kind of greenie.“, I was told a couple of times. And I even had to admit ! Ouch.
Vergangene Woche hab ich es nun endlich angepackt, und meine Logo renoviert. Die Grundform ist eine modifizierte Krokusblüte, denn Safran wird aus einer Krokusart gewonnen. An dieser Form wollte ich auch nichts ändern.Sie gefällt mir gut, vor allem wenn man sie mehrfach spiegelt, ergeben sich immer wieder inspirierende neue Formen.
Last week I finally tackled to renovate my logo. The basic shape is a modified crocus, for saffron is taken from crocusses. I didn't want wo change this shape, because I like it. Especially when mirrored in many ways it creates new inspiring forms.
Eine andere Sache, die mir auch nicht gefallen hat: meine Banner und mein Logo stimmten nicht überein. Weil ich mein Logo eben so doof fand, habe ich für meine Shop- und Blogbanner etwas völlig anderes entworfen. Aber das ist natürlich ganz schlecht. Wo bleibt da die Wiedererkennung? Obwohl ich die alten Banner schön finde, werde ich sie wohl auf dem Altar des kleinen Marketing-ABC's opfern müssen.
Another thing I was struggling with was: my headers and my logo were not consistent. Because I disliked my logo I designed something completely different as a shop- and blog header. But that's real bad, of course! No consistency- no recognition. Though I find my old headers beautiful, I am willing to sacrifice them on the altar of best-marketing-practice.
Nun brauche ich ganz dringend Input von Euch Craftern:
wie wirken das neue Logo und der neue Banner auf Euch?
Sind die Proportionen zwischen Schriftzug und Blüten ok?
Passen Logo und Banner zum Stil meiner Produkte?
Sonst noch was?
What I really really need now is the input of you crafters:
Please critisize my new designs affect and appearance.
What about the proportions of the writing and the flowers?
Do you think logo and header are consistent with my products aesthetics?
Anything else?