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Mittwoch, 30. Juni 2010

Dieses Blog ist in den Ferien.... This blog is on holidays....


Nach dem 20. Juli werden meine sonnengebräunten Finger neue Blogposts schreiben. Bis dann - Τα λέμε!
After Juli 20th my suntanned fingers will write new blogposts. See you later - Τα λέμε!

Dienstag, 25. Mai 2010

Not a single blogpost in eight days. I did nothing.








Which brings me to a topic that is still either a taboo or maybe the time is not ripe yet:
DIY and craft artists being overworked, underpaid and burnt out because they have to balance their small business, their day job, their family, their social life and doing a bit of sports now and then....
Anybody having any thoughts on this?

Dienstag, 27. April 2010

Unhappy Hipsters

Immer diese schönen, legeren Menschen, drapiert in ihren schönen Häusern. An ihrer Seite: genau die richtige Art Hund oder Kind. An der Wand contemporäre Kunst. Mindestens. Wenn nicht sogar zukunftsweisende. Und immer ist alles so aufgeräumt! Wie schaffen die das? So alt sind die doch noch gar nicht! Wo kommt der Erfolg her, wo das Geld? Warum sieht es bei mir nicht so aus? Obwohl - so wollte ich ja gar nicht leben. Eigentlich ist mir das alles viel zu geschleckt, sooooooooo toll ist das auch wieder nicht.
Stimmt! Diese Hipster sind überhaupt nicht toll! In Wahrheit sind so t-o-t-a-l unhappy. Diese Erkenntnis verdanke ich Unhappy Hipsters , meinem neuen Lieblingsblog. Nie wieder beschleicht mich dieses Unwohlsein beim Durchblättern von hochglänzenden Architekturzeitschriften. Im Gegenteil. Beim Beispiel unten denke ich inzwischen: welches Krisengebiet ist das denn? Und liege damit genau auf der Linie der ironischen Unhappy Hipster Kommentare. Ha!






With her eyes closed, water tickling the tips of her fingers, she could conjure memories of a time before the bomb, before the zombies.


(Photo: Daniel Hennessy; Dwell, June 05)




Mittwoch, 14. April 2010

Schubdüse die Erste, Countdown I

Countdown läuft: noch 31 Tage bis zum ersten Event des neu gegründeten Vereins Schubkultur.

Schubdüse die Erste ist Musik, Kunst, Designmarkt, Live Art Performance, Kunst zum mitmachen, Drinks and Food, Grill and Chill. Alles am Ostquai in Basel.

Countdown running: 31 days from now Schubkultur's (a lately founded verein) first event will take place.

Schubdüse die Erste is music, art, designers market, art performance, live art, drinks 'n food, barbecue and chill. It'll all happen at the Ostquai in Basel.

Unter "Designmarkt" sind last but not least meine "Kollegin" Michelle ( Stein-Schmuck Design ) aus dem Etsy Germany Street Team und ich gelistet. Obwohl wir beide in Basel wohnen haben wir bisher nur gemailt. Am Markt treffen wir uns dann zum ersten Mal in persona. Da freuen wir uns schon drauf.

The "Designmarkt" lists among others, last but not least, my "collegue" Michelle ( Stein-Schmuck Design ) from the Etsy Germany Street Team . We only had contact via mail yet, though we both live in Basel. We'll meet there in persona and are already excited about it.

Ich habe mir natürlich auch neugierig die anderen Verkäufer angeschaut. Ich muss neidlos anerkennen: nur ein einziger hat eine professionelle Website und einen professionellen Werbeclip (!), den er als Intro auf der Homepage eingestellt hat. Ich bin aber nur deshalb neidlos, weil ich den Clip auch nach dem fünften Mal ansehen zum Schreien komisch finde.

Naturally and out of curiosity I checked the other vendors. Without any envy whatsoever I have to admit: there's only one with a professional website and a professional commercial (!) that he uses as an intro on his homepage. I lack envy, because the clip still makes me laugh, even after several views. I think its hilariously funny.

Montag, 29. März 2010

David Algroz' Can Creatures

Eine kleine Freude konnte ich mir zwischen den Windböen am Mattäusmarkt letzten Samstag aber doch noch gönnen (ausser einem Glas Sekt zur Beruhigung).
Ich habe die Blechgeschöpfe von David Algroz entdeckt. Leider hat er meines Wissens nach keine Website auf die ich verlinken könnte. So kann ich hier nur eine seiner Kreationen vorstellen.

Between the gusts of wind at the Matthäusmarkt last Saturday I somehow managed to do myself some good (besides this glas of champagne to calm my nerves).
I discovered the can creatures by David Algroz. Unfortunately he has no website to link to. So I can here only introduce one of his creations.

Eine kleine Blechlibelle
A littly metal dragonfly



Sie ist mit einem Magneten versehen und man kann die unterschiedlichsten Sachen mit ihr machen.

She's provided with a magnet that allows all kind of different applications.



Ich trage sie so; I like to use it like this:




Samstag, 30. Januar 2010

Recycling kann so schön sein - Beautifully recycled



Das tollste Geschenk, das ich letzte Weihnachten bekam ist diese Tasche hier. Edel, was?
Ich würde sogar sagen, es ist das Edelste, das man aus mehreren hundert Dosenlaschen und mit Häkeltechnik machen kann.

The greatest gift I received past chritsmas is this bag here. classy, isn't it? I'd even say this is the classiest thing you can make from a couple of hundreds of pullrings and crocheting.


Richtig gelesen. Diese Tasche ist feinste Handarbeit aus hunderten von Dosenlaschen, die aufwendig zusammengehäkelt wurden. Die Arbeit ist so sorgfältig und durchdacht, dass keine scharfen Metallkanten stören könnten. Im Inneren hat die Tasche einem Stoffbeutel, den man mit einem Kordelzug zuziehen kann. Er ist in der Tasche befestigt, kann aber herausgenommen werden. Die begnadeten Hände, die dies gemacht haben, gehören einigen Frauen in Salvador Bahia, Brasilien. Auf der Website des italienischen Vertriebes wird erwähnt, dass es sich um ein Frauenprojekt handelt, in dem aus diesem Abfallmaterial unterschiedlichste Produkte hergestellt werden. Einen Link zu den Herstellerinnen selber habe ich leider nicht gefunden. Ich würde gerne noch andere Stücke aus der Kollektion kaufen, aber dann doch lieber direkt.

Right. This bag is finest handicraft made of hundreds of pullcans painstakingly joined together by crocheting. This piece of work was made so carefully and sophisticated leaving no disturbing sharp edges. The inside contains little removable pouch that can be closed with a string. The talented hands that made this bag belong to women from Salvador Bahia, Brasil. The website of the italian retailer mentions a womens project that creates all kinds of different things made from this waste material. A direct link to the producers is unfortunately missing. I'd love to buy more of their stuff, but preferably directly from them.

Ich bin von dieser Kreativität besonders beeindruckt, weil ich ähnliches bei meinen Reisen in Brasilien immer vermisst habe. Man sieht zwar viel Kunsthandwerk, aber alle kopieren letzlich nur, was sich am besten an Touristen verkaufen lässt. Originell ist was anderes.

I'm especially impressed by this creativity because this is exactly the kind of stuff I missed seeing while traveling Brasil. You can find a lot of handicraft, but they mostly just copy the bestselling products for tourists.

Die Tasche war übrigens mit mir in London über Sylvester, wie man auf diesem Foto sehen kann.
The bag was accompanying me in London, as you can see on the photo below.




Montag, 11. Januar 2010

Preda – Bergün: auf dem Schlitten. Preda-Bergün: On the Sledge:







Kaum zurück aus London, schon wieder weg: mit Freunden in die Berge.

I've hardly returned from London and off it goes again: to the mountains with some friends.


Das Skifahren ist mir im Laufe der Jahre irgendwie abhanden gekommen. Dafür liebe ich Schlitten fahren heiß und innig. Wenn man es richtig macht, ist es genau so anstrengend, gefährlich, sauschnell und am nächsten Tag schmerzhaft wie Ski fahren.

In the past years I somehow lost the lust for skiing. Instead I grew really fond of going sledging. Doing it the right way it's just as exhausting, dangerous, furious and painful the day after as skiing.


Ich empfehle wärmstens die beiden Schlittelbahnen zwischen Preda und Bergün im Graubünden. Die Anfahrt mit der Rätischen Bahn geht von Chur Richtung Engadin/ St. Moritz. Das Tal ist so wildromantisch, im Winter sieht man hellblau schimmernde Eisfälle rechts und links an den Felsen. Das Dorf Bergün ist hübsch, hübsch, hübsch.

My best recommendation is the slopes between Preda and Bergün in the Canton of Graubünden. Coming from Chur you drive towards Engadin/ St. Moritz with the Ratian Railway.The valley is breathtakingly romantic with ice falls shimmering in light blue on both sides.The village of Bergün is simply adorable.


Die vier bis sechs Kilometer (je nach Quelle ist die Bahn mal länger mal kürzer) lange Schlittelbahn zwischen Preda und Bergün ist im Grunde die Pass-Strasse, die von morgens 10 bis nachmittags um 17 und später ab 19 Uhr bis 22 Uhr (Nachtschlitteln!) für den Autoverkehr gesperrt ist. Sie ist recht familienfreundlich mit einigen flachen Stellen und nur wenigen fiesen Kurven im oberen Teil.

Für die Darluxer Piste braucht es die richtige Technik, damit man auf der Serpentinenstrecke durch den Wald nicht aus den vielen Spitzkehren fliegt. Ausserdem sind Hinterbacken aus Stahl von Vorteil. Die Bahn wird im Laufe des Tages immer buckliger, niemand weiss warum. Im unteren Teil kann man im Schuss dahinfliegen, durch ein Tunnel brausen und dann nochmal Gas geben, direkt auf den schanzenartigen Hügel zu, und dann: Autsch! Herrlich!

One of the slopes is appr. four to six kilometers long (couldn't find any reliable source) and is basically the mountain pass between Preda and Bergün. They close it for cars during daytime from 10 am to 5 pm and again from 7 pm to 10 pm (for going sledging by night, yes!). This slope is perfect for families with some flat parts and just a few mean curves at the very beginning.

The other slope of Darlux requires some technique if you want to avoid getting carried over the rims of the many serpentines leading through the woods. Besides some buttocks of steel are indeed helpful. For some reasons the slope developes a nasty uneveness during the day. The lower part invites you for a schuss that runs through a tunnel and leading directly towards a little jump, and then: ouch! Splendid!


Wir haben ausgesprochen reizend in der Pension Sonnenhof/ Preda gewohnt. Für freundliche fünundfünfzig Franken bekommt man in diesem malerischen Holzhaus, das direkt an der Schlittelpiste liegt, ein schmuckes Zimmer mit blizsauberem Etagenbad (inkl. Aussicht auf das verschneite Wäldchen durch's kleine Fenster) und Frühstück.

We found a lovely accomodation at the Pension Sonnenhof/ Preda. In this wooden house you get for some very fair fiftyfive Swiss Francs a neat room with a super clean shared bathroom on the same floor (incl. a view on the snowy landscape outside through little windows)and breakfast

Nur ein Hotel der Gegend ist noch toller: das fabelhafte Kurhaus in Bergün. Das einzig traurige an diesem liebevoll renovierten Jugendstilkasten: es ist immer, immer ausgebucht, wenn ich anrufe!

There's only one place better in the area: the fabulous Kurhaus of Bergün. The only sad thing about this beautifully renovated Art Deco house is: it is always, always fully booked whenever I call!





An der Eisbar: kreative Ideen für den Weihnachtsbaum.

At the ice bar: creative ideas for your christmas tree.




Hinter der Eisbar: kreative Antworten auf blöde Fragen.

Behind the ice bar: creative answers to stupid questions (print on tee says: "yes, it is ice.")



Mittwoch, 6. Januar 2010

London revisited

In einem kleinen Hinterhof gelegen findet man Charlie’s Cafe anAls ich vor 21 Jahren das erste und vor 19 Jahren das letzte Mal in London war, habe ich mich standhaft geweigert, eine Sightseeing Tour zu machen. Auf keinen Fall Touristenprogramm – nicht mit mir! Das hatte zur Folge, dass ich bei diesem Besuch das erste Mal die Themse, den Tower, die Tower Bridge, Big Ben, House of Parliament, Covent Garden etc. gesehen habe. Darüber werde ich nix schreiben, denn das kennt man ja in- und auswendig – normalerweise.

When I visited London for the 1st time 21 years ago and the last time 19 years ago I totally refused to do sightseeing. That was for tourists – not for me! Consequently this time I saw for the very first time the Thames, Tower and Tower Bridge, Big Ben, House of Parliament, Covent Garden etc. I’m not going to write about this, because they are well known to everbody – normally.

Aus nostalgischen Gründen habe ich wieder besucht: Die Textilsammlung des Victoria & Albert Museum (sehr gute Idee) und die Camden Markets (sehr schlechte Idee).

In addition I made a little sentimental journey and visited the Textile Exhibition at the Victoria & Albert Museum (very good idea) and Camden Markets (very bad idea).


Victoria & Albert Museum





Aktuell zeigt das V&A u.a. die Abschlussarbeiten der Modedesignstudenten der Royal Academy of Arts. Ausnahmslos alle Arbeiten sind äusserst inspirierend und das Beste: man durfte hemmungslos fotografieren!

Currently the V&A showcases highlights from the Royal College of Art fashion MA graduates' final collections. The exhibited items are without exeption extremely inspiring – and you are allowed to take pictures!




Camden Market

Äusserst uninspirierend hingegen sind mittlerweile die Camden Markets. Völliger Trash, ganz üble Tourimeile. Unbedingt meiden!

On the opposite the Camden Markets became very uninspiring. Total Thrash for Tourists. Avoid going there!


Portobello Market

Etwas besser gefiel mir der Portobello Market, obwohl ich das Konzept irgendwie unentschlossen fand. Er zieht sich entlang der Portobello Road, rechts und links wird er von kleinen Läden gesäumt. Wir waren leider etwas spät dran, die Marktleute waren auch wegen der Kälte teilweise schon am einpacken. Deshalb haben wir uns vor allem die Shops angeschaut. Am oberen Teil der Strasse, Richtung Ladbroke Grove sind haupsächlich Antiquitätenhändler und Trödler. Wenn man sich weiter Richtung Notting Hill bewegt, findet man mehr Vintage und Design.

Portobello Market I liked better, though I found it a bit wishy-washy. It runs along Portobello Road, with shops on the left and right side of the street. We were a bit late and due to darkness and cold many marketers were already packing up stuff. So we concentrated on shops. On the upper part of the street towards Ladbroke Grove are mainly antiques. Moving towards Notting Hill you find vintage and design.


Londoner Märkte sind allgemein gross, stundenlang kann man herumstrawanzen. Einzig Hunger, Durst und die Suche nach einem WC unterbrechen den Vorwärtstrieb. In einem kleinen Hinterhof fanden wir Charlie’s Cafe an der 59A Portobello Road. Das Café hat ein sympathisches Konzept. „Proud of our Provenance“ ist das Motto. Alles wird nach Möglichkeit von regionalen Herstellern bezogen. Im Menu (von Frühstück über Kuchen, Pies bis Abendessen) ist die Herkunft jedes Produktes beschrieben. Also wirklich jedes: “dieses alte Besteck wurde einst in der Firma hergestellt, in der mein Vater arbeitete. Die Firma gibt es so nicht mehr, die Produktion wurde nach China verlagert. Also bitte mopst das Besteck nicht, es ist unersetzbar“. Die Würste und der Schinken kommen übrigens von Peter’s Sillfield Farm in Cumbria, in the heart of Westmorland County, the Lake District. Obst und Gemüse vom Portobello Market. Die Bedienung kam vermutlich geradewegs aus dem Bett: leicht verschlafen, aber sehr knuffig mit der verstrubbelten Frisur.

London Markets are huge, you can snoop around for hours. Only hunger, thirst and the need for a toilet may keep you from walking and walking and walking. In a tiny backyard we found Charlie’s Cafe at 59A Portobello Road. Their motto is „Proud of our Provenance“, so their aim is to buy local products. In the menu you’ll find every single product’s provenance described. Litteraly every single product: “this cuttlery was made in my father’s old factory. It doesn’t exist anymore for the production is closed and transferred to China. So please don’t nick it. Sausages and ham are from Peter’s Sillfield Farm in Cumbria, in the heart of Westmorland County, the Lake District by the way. Fruits and vegetables are from Portobello Market. The waiter seemed to come right out of bed though, but looked very cuddly with his hair all messed up.


Spitalfields Market


Am allerbesten gefiel mir der Spitalfields Market. Bis vor einigen Jahren war in dieser alten Markthalle noch der örtliche Obst- und Gemüsemarkt. Inzwischen umgebaut und modernisiert beherbergt die Halle sowohl Shops als auch viel Platz für Marktstände. Donnerstags stellen z.B. Antiquitätenhändler aus, freitags Modedesigner. Sonntags ist der beste Tag mit gemischten Angeboten. Ich war dort letzen Sonntag, einen Tag vor unserer Heimreise. Ach, den ganzen Tag hätte ich dort verbringen können. Den grössten Teil davon allerdings mit leerem Portemonnaie. Denn ich habe mich doch zu dem einen (ein Röckchen von Enienay – Reconstructed ready-to-wear und eine Brosche von clajs) oder anderen (ein Mantel von Love and be Loved) Kauf hinreissen lassen, denn die Designer dort machen einfach hinreissende Sachen. Schwupps, war ich um ein paar Pfund leichter. Auch ne Art von Diät.Es lohnt sich auch definitiv die weitere Gegend zwischen Commercial Street und Brick Lane zu erkunden. Es gibt dort tolle Vintageläden und indische Restaurants.

The Spitalfields Market I liked best. Until a few years ago this used to be the local fruit and vegetable market. Meanwhile it was renovated and reconstructed and now offers space for shops and market stalls. On Thursdays sale antiques, on Fridays it’s open for fashion designers. Sunday is the best day with a mixed program. I went there last Sunday, the last day before going back home. Oh, I could’ve spent all day there – with an empty wallet though. That’s because I couldn’t resist buying the one (a skirt by Enienay – Reconstructed ready-to-wear and a brooch by clajs) or another (a coat by Love and Be Loved) unresistable item. Lost some pounds this way. Kind of a zone diet. When you’re in the area don’t miss strolling through the streets between Commercial Street and Brick Lane, it’s worthwhile. You’ll find some nice vintageshops and indian restaurants.


Dieser unscheinbare Künstler, der fast mit der Säule verschmilzt ist ganz grosse Kunst. Unbemerkt von den Passanten steht er völlig regungslos und fasst ab und an jemandem blitzschnell ins Haar. Frauen kreischen, Kinder fangen an zu weinen. Grossartig! Unbedingt abseits stehen bleiben und beobachten.

This plain mant almost merging into the post does great art. Unnoticed by passers-by he stands without a move, touching somebodies hair here and than. Women scream, children start crying. Brilliant! Stopping and watching is a must.


Mittwoch, 11. November 2009

Art on Silk: Cornelia Hesse-Honegger



Wer sich für die Akribie botanischer oder zoologischer Handzeichnungen begeistern kann und gleichzeitig deren künstlerischen Wert schätzt, der sollte unbedingt die Arbeiten von Cornelia Hesse-Honegger kennen lernen.


Adoring and valueing the painstaking drawings of the botanical and zoological kind one must meet the work of Cornelia Hesse-Honegger.

Frau Hesse-Honegger hat nicht nur als zoologische Zeichnerin 25 Jahre lang für das Zoologische Institut in Zürich gearbeitet, sie ist auch die Designerin hinter Textildrucken für Fabric Frontline, Yves Saint Laurent oder Jil Sander. Ihre Designs sind im Buch „Art on Silk“ zu bewundern.
Ihr künstlerische Talent und die Freude am Farbenspiel der Natur und deren Einfluss auf die tiefe Colorierung ihrer Zeichnungen sind offensichtlich.

Not has Mrs. Hesse-Honegger only been working as an illustrator for the Zoological Institute of Zurich, she is also the designer of many prints by Fabric Frontline, Yves Saint Laurent and Jil Sander. Her designs are gathered in the book „Art on Silk“. Her artistic talent, the joy of nature's coloures and it's influence on her way of using colours are obvious.

Wie wunderschön ästhetisch sind deshalb diese Darstellungen von mutierten Insekten, die die Künstlerin bei ihren Exkursionen rund um das atomar verseuchte Tschernobyl gesammelt hat. Denn das ist das eigentlich faszinierende an dieser Person. Seit 1967 dokumentiert sie mit ihren peniblen Zeichnungen den Einfluss von Giften und von Strahlung auf Insekten. Zu Beginn waren es Stubenfliegen aus Laborversuchen, seit dem Desaster von Tschernobyl im Jahr 1985 sammelt und zeichnet sie Insekten rund um Atommeiler. Inzwischen auch um „sichere“ AKWs hier in der Schweiz. Die Ergebnisse dieser mühevollen Arbeit kann man auf ihrer Website bewundern. Und so kommt man unversehens von der Mode zu essentiellen Fragen über die Zukunft dieses Planeten.
Cornelia Hesses Vater Gottfried Honegger, weist im Vorwort zu „Art on Silk“ darauf hin, dass damit auch «Mode etwas mit Gesinnung, mit Charakter» zu tun bekommt.


So how beautifully aesthetic are these illustrations of muted insects which the artist has collected around the fall-out area of Chernobyl on one of her many excursions. That is the thing about her that's really fascinating. Since 1967 she has been documenting the influence of poison and radiation on insects by fastidiously drawing them. In the beginning it was housflies abused for experiments. Since the desaster of Chernobyl in the year 1985 she collects and draws insects around nuclear reactors. Meanwhile she is doing this around „safe“ ones here in Switzerland, too. The results of her hard work are to be seen on her website. This way you're starting with fashion and ending up with most essential questions on the future of this planet.
Her father Gottfried Honegger wrote the foreword to „Silk on Art“ and put it this way: „Now fashion finally gets in touch with attitude and charakter“.

Samstag, 24. Oktober 2009

Inspired by Nature: Laura Splan

Florale Formensprache und Farbenpracht liefern ganz offensichtlich die Vorlage für viele meiner Designs. Ich abstrahiere selten, teilweise arbeite ich mit Ausschnitten eines Ganzen, wobei das Ergebnis immer noch Rückschlüsse auf die Pflanze zulässt, wie z.B. das Blaukraut für den Gürtel "Oriental Cabbage".

Obviously it is natures form elements and blaze of colour that inspires me for my designs. I seldom use abstractions, ocassionally I work with cutaways that still allow to recognize the original plant, like for example cabbage for the hip belt "Oriental Cabbage".



Seit längerem wünsche ich mir aber ich hätte Zugang zu Aufnahmen von Pollen mit dem Rasterelektronenmikroskop, wie ich sie immer mal wieder in naturwissenschaftlichen Artikeln sehen. Ich finde Formen und Strukturen extrem inspirierend. Desahlb finde ich die Arbeit der New Yorker Künstlerin Laura Splan so spannend. Sie ist ursprünglich Biologin und verwandelt die Schönheiten des Mikrokosmos unterm Okular in textile Kunst. Sie arbeitet mit den unterschiedlichsten Techniken.

Since quiet a while I've been wishing to have access to pictures taken by a scanning electrone miscroscope, like I see them in scientific magazines ever so often. I find their shapes and structures very inspiring. So I was instantly hooked when I saw the work of NY based artist
Laura Splan. She is originally a biologist and transfers the beauty of the microcosmos she witnesses through the ocular into textile art. She works with all kinds of different techniques.


Ihre Serie "Spitzendeckchen" stellt die Struktur von Viren dar. Mein persönlicher Favorit ist SARS. Bei allen Deckchen ist das genetische Material des Erregers in der Mitte dargestellt, die viralen Oberflächenproteine erscheinen als Ausstülpungen an der Borte. Gearbeitet wurde mit computergesteuerten Stickmaschinen.

Her serie "doillies" shows the structure of viruses. My pesonal fav is SARS. Every dolly displays the viruses genetic material in the middle while its surfacial proteins appear as excrescences on the fringe. They are all done by a computerized stitching machine.




Ganz cool sind auch die Aufsichten von Krankheitserregern durch's Stereomikroskop. Sie hat die kreisrunden Aufnahmen mittels Knüpftechnik in Wandbehänge verwandelt. Ich hätte gerne diese Salmonellen als Vorleger im Badezimmer.

Her top views of germs through a stereo microscope are extremally cool. She transferd the circular pictures into latch-hooked wall sculptures. I would love to have these salmonellas as a carpet in my bathroom.




Völlig abgefahren sind allerdings ihre Negligees. Als Basismaterial verwendet sie durchsichtiges Peeling-Gel für's Gesicht. Für die Hemdchen hat sie ihren Körper grossflächig damit bedeckt und die Schicht nach dem Trocknen in einem Stück abgezogen. Daraus näht sie die Negligees und bestickt sie anschliessend.

What really knocks me off are her negligees. She
uses a transparent plastic-like material that results from a common drugstore facial peel-off mask. She covers her entire body with the product. Once it dries, she peels it off in one large “hide” to have large sheets of “fabric”. She eventually embroiders them.







Mittwoch, 12. August 2009

Locarno International Film Festival


Kleine Blog Pause: ich bin am Filmfestival. Aaah....das Tessin, tagsüber an der Maggia plantschen, abends grosse Leinwandkunst. Das brauch ich jedes Jahr wieder. Und jetzt gräbt das Züricher Filmfestival den Tessinern das Geld ab! Das darf nicht sein!

Dienstag, 14. Juli 2009

Mercatino Rimini




Zurück aus dem Urlaub und immer noch Ferien, ahh wie herrlich!
Ich war bis Samstag auf Korfu und gestern Abend in Rimini. Das liegt im Sommer im Schanzengraben in Zürich http://www.rimini.ch/
, www.montagsmarkt.ch .

Neben der abendlichen Bar gibt es immmer Montags einen Markt. Auf den Stegen der Badeanstalt werden Tische aufgestellt und Lämpchen installiert. Die Duschkabinen werden zu Umkleidkabinen, die Geländer werden zu Kleiderstangen. Je später der Abend, desto lauschiger die Atmosphäre. Ganz südlich wird einem beim Drinks schlürfen unter Bäumen und über Wasser.

Das Konzept sieht vor, dass sich Flohmarkt und Designermarkt abwechseln. Startschuss war am 18. Mai, finito ist am 31.August.




Ich war gestern natürlich auch in eigener Sache da und habe spioniert, ob das nicht auch eine Location für zafrán sein könnte. Könnte es. Dafür müsste ich dann in Kauf nehmen, dass ich am Dienstag Morgen danach sehr sehr müde in die Arbeit komme. Das werde ich nächste Woche in entscheiden, wenn ich wieder arbeiten muss, jetzt habe ich ja noch Ferien.

Gekauft habe ich gestern im übrigen fast nichts, ausser einen Cupcake bei Michelle http://ilovemichellescupcakes.blogspot.com/.




Dafür habe ich mir dort die Haare schneiden lassen, vom dortigen Instant Coiffure Sunami
http://www.sunami.ch/ .









Dienstag, 30. Juni 2009

Summertime. And the living is easy...


...nach dem 12. Juli blogge ich weiter.

...I'll keep on blogging after July 12th.